Zivilisation
Nur mit stabilem Klima zu Hochkulturen!
In der Altsteinzeit vor 9.000 v. Chr. gab es keine Zivilisation in unserem heutigen Verständnis. Höhlenmalereien sind die einzigen kulturellen Zeugnisse dieser Zeit. Menschen lebten als Nomaden. Klimatisch gesehen mussten sie das auch.
In der Jungsteinzeit ab 9.000 v. Chr. –also erst mit der Stabilisierung des Klimas - entstehen erste Siedlungen des Menschen im „fruchtbaren Halbmond“, der sich von Mesopotamien bis zum Mittelmeer erstreckte. Also genau dort, wo auch erstmals Landwirtschaft betrieben wird.
Erst als die Landwirtschaft sich durchsetzte, wuchsen die Siedlungen ab 7.500 v. Chr. zu ersten, kleinen Städten. Die Sumerer gründeten die erste Hochkultur der Welt ab 3.200 v. Chr. im fruchtbaren Delta von Euphrat und Tigris. Ob Ägypter, Hethiter, Babylonier, Griechen, Etrusker, Kelten, Römer, Perser oder Phönizier, alle Zivilisationen, von denen Sie schon gehört haben, kamen später.
Alle diese Hochkulturen bauten auf Landwirtschaft und einem stabilen Klima auf.
Landwirtschaft ist das Fundament für jede moderne Zivilisation des Menschen.
Ein stabiles Klima ist das Fundament für Landwirtschaft. Ein stabiles Klima ist daher die notwendige Voraussetzung für jede Form von Zivilisation.